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Implantation - Gewinnen Sie ein traumhaftes Lächeln!
Der Verlust unserer Zähne bedeutet für uns alle einen grossen Stress. Wir können nicht richtig kauen, fühlen uns unbehaglich und sind missgelaunt. Die konventionellen Zahnersatzmethoden können die vorhandenen Probleme nicht immer entsprechend behandeln. Die beste Lösung für diese Fälle kann der Zahnersatz mit Implantat sein.
Diese moderne Zahnersatzmethode ersetzt die fehlenden Zähne durch Einsetzung von künstlichen Zahnwurzeln (zahnmedizinischen Implantaten). Das Implantatzahnwerk wird genauso stark, gut benutzbar und schön sein, wie Ihre eigene Zähne.
Was ist ein zahnmedizinisches Implantat?
Das zahnmedizinische Implantat ist eine aus Biomaterial erstellte künstliche Wurzel, die an Stelle des verlorenen Zahns als Unterbau für einen Zahnersatz eingesetzt wird. Das Material ist meistens hochreines, unlegiertes Titan, das wie körpereigenes Gewebe von der lebenden Organisation voll angenommen wird.
Bei richtiger Einsetzungstechnik und mit einem fachkundig ausgeführtem Zahnersatz, können die Implantate lebenslang dienen.
Wen können wir diese Lösung zu empfehlen?
Für jeden Patienten, bei dem keine Ausschliessungsgründe bestehen und der für diese Lösung entscheidet. Die Implantation ist jedoch nur denen zu empfohlen, bei denen die Mundhygiene dafür geeignet ist und die bereit sind, die vom behandelnden Arzt vorgeschriebenen Mundhygieneregeln zu beachten.
Betreffend den Erfolg des Eingriffs sind erhöhter Alkohlkonsum, Drogenabhängigkeit und starkes Rauchen als Risikofaktoren zu betrachten. Einige Krankheiten - wie nicht behandelte Zuckerkrankheit oder schwere Herz- und Gefässkrankheit - können einen Implantationserfolg ebenfalls gefährden. Für Jugendliche (cca bis 18 Jahre) darf die Implantation auch nicht durchgeführt werden, denn das Wachstum der Kieferknochen muss abgeschlossen sein. Ob Zahnimplantate für Sie in Frage kommen, kann nur Ihr behandelnder Arzt -gegebenenfalls Ihr Hausarzt - nach ausführlicher Untersuchung mit Ihnen gemeinsam entscheiden.
Die zahnmedizinische Implantation als moderne Zahnersatz-methode bildet heute schon einen integrierten Teil der Zahnarztpraxis. Durch enge Zusammenarbeit zwischen Patienten und Arzt, sowie mit Anwendung eines guten Implantations-systems sind ein den natürlichen Zähnen gleichender Zahnersatz und das gesunde Wohlbefinden erreichbar, die unser Alltagsleben erleichtern.
Verlauf der zahnmedizinischen Implantatbehandlung
In der Vorbereitungsphase wird eine ausführliche Untersuchung durchgeführt, um entscheiden zu können, ob der Patient zur Implantatbehandlung geeignet ist. Das bedeutet einerseits eine zahnmedizinische Untersuchung, wobei durch Röntgenaufnahme geprüft wird, ob die Struktur/die Qualität des Kieferknochens für die Einsetzung des Implantats geeignet ist, welche Zähne zu ersetzen sind, ob ein Knochenaufbau nötig ist; andererseits werden allgemeine medizinischen Untersuchungen (Labortests usw.) vorgenommen.
Als nächster Schritt erfolgt die Planung des Implantationsvorgehens, wobei Arzt und Patient die auftauchenden Fragen gemeinsam besprechen (wie viele Implantate erforderlich wären, ob der Patient während der Einheilungsdauer einen provisorischen Ersatz tragen will, voraussichtliche Kosten des Zahnersatzes, Terminvereinbarung usw.).
Implantate werden in der Regel ambulant, unter örtlicher Betäubung eingesetzt. Die betroffene Region des Knochens wird freigelegt und das Implantatbett aufbereitet, dann das Implantat eingesetzt. Die Nähte werden in 1-2 Wochen entfernt. Das Implantat kann dann unter Schutz der Schleimhaut einheilen.
Die Einheilungsdauer nimmt cca 3 Monate in Anspruch. Während dieser Periode werden die Knochenzellen in die Mikroporen auf der Implantatoberfläche direkt einwachsen. Diese knöcherne Verwachsung (die sog. Osseointegration) bewirkt eine stabile Befestigung des Implantats, wodurch es die Belastung durch die Kaukräfte andauernd, ohne Beschädigung ertragen kann.
Anschlieiiend wird der Zahnersatz zum Implantat angefertigt. Zuerst wird das unter dem Zahnfleisch heilende Implantat freigelegt, dann darin die Kopfteile eingesetzt, welche den Zahnersatz unterstützen und verankern. Nachher wird der erwünschte Zahnersatz mit Hilfe des technischen Labors innerhalb kurzer Zeit angefertigt.
Die Beziehung des Patienten mit seinem behandelnden Arzt endet nicht mit der Einsetzung des Zahnersatzes in den Mund. Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für den langfristigen Implantationserfolg ist die gute Mundhygiene und die regelmässige zahnärztliche Kontrolle. In der Regel soil der Patient einmal jährlich nach der Implantateinsetzung zur Kontrolle erscheinen. Der Zahnarzt wird dann die Knochen- und Epitheladhäsion sowie den Zustand des Zahnersatzes überprüfen, und wenn nötig, auch die erforderlichen Korrektionen (z.B. Entfernung des abgelagerten Zahnsteines) vornehmen. Es ist wichtig, sich baldmöglichst beim behandelnden Arzt zur Kontrolle zu melden, wenn Sie in der Zwischenzeit jegliche Veränderung bemerken. |
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